Deklaration der ÖKG zur aktuellen Lage

Solidarität mit dem durch die USA bedrohten Kuba

Die Österreichisch-Kubanische Gesellschaft verurteilt aufs Schärfste die erneute Eskalation der Aggression der US-Regierung gegen Kuba, die darauf abzielt, die Versorgung der Insel mit Erdöl zu unterbinden und damit eine humanitäre Krise unter der Bevölkerung herbeizuführen. Der Präsident des Imperiums will dies erreichen, indem er den Ländern, die in Ausübung ihres souveränen Rechts Erdöl nach Kuba liefern, Zölle auferlegt.

Sie nutzen die Krise, die sie selbst durch ihre kriminelle und ungerechte Politik der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade seit mehr als sechs Jahrzehnten gegen Kuba verursacht haben, und glauben, Kuba den endgültigen Schlag versetzen zu können, indem sie Hunger und Elend verursachen. Aber sie irren sich, denn das bewusste, mutige und revolutionäre Volk wird sich niemals gegen seine Regierung wenden, egal wie viele einseitige Zwangsmaßnahmen das Imperium auch ergreift.

Es ist allgemein bekannt, dass die Rechtfertigungen der Trump-Regierung dreiste Lügen sind, die sie als Vorwand für ihre Aggressionspolitik benutzt.

Kuba ist keine Bedrohung für andere Länder und war es auch nie für die USA. Der Vorwand, der vom Imperium konstruiert wurde, führte am 2. Jänner zum kriminellen Angriff auf Venezuela und zur Entführung des Präsidenten und der First Lady dieses Landes.

Der wahre Grund für die Verzweiflung des Imperiums ist, dass Kuba gezeigt hat, dass eine andere Welt, eine Welt der Souveränität und Selbstbestimmung, möglich ist. Kuba ist ein Land, das sich nicht beugen lässt und nicht bereit ist, sich einem Imperium unterzuordnen. Deshalb wird es blockiert und angegriffen, unter dem Vorwand, dies zum Wohle des kubanischen Volkes zu tun.

Wir bekunden unsere feste und unerschütterliche Solidarität mit dem revolutionären Kuba.

Wir fordern von den USA:

  • die Beendigung der Aggression und der wirtschaftlichen Strangulierung Kubas;
  • die Achtung des Völkerrechts;
  • die Achtung der Charta der Vereinten Nationen
  • die Streichung Kubas von der unrechtmäßigen Liste der Länder, die angeblich den Terrorismus unterstützen

Wir fordern von der Europäischen Union:

  • die Handlungen der USA zu verurteilen, die das Recht des Stärkeren ausüben
  • sich kategorisch gegen die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade der USA gegen Kuba auszusprechen
  • Kuba durch bilaterale Entwicklungsabkommen zu unterstützen, um den durch die kriminelle Blockade verursachten Schaden auszugleichen.

Wir fordern von der österreichischen Regierung:

  • dass sie von den USA und der EU die Aufhebung der einseitigen Zwangsmaßnahmen gegen Kuba verlangt

Es lebe Kuba!
Es lebe die Revolution!
Es lebe die Internationale Solidarität!

Hermann Pernerstorfer
Vorsitzender der ÖKG

Wien, 31.01.2026

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