Kundgebung der ÖKG Salzburg

Die ÖKG-Salzburg hat am Samstag, den 28. März, um 14 Uhr am Platzl eine Solidaritätskundgebung für Kuba abgehalten.

HÄNDE WEG VON KUBA

Diese Kundgebung richtete sich gegen die Aggression der USA gegen Kuba und der neuerlichen Verschärfung der bereits seit über 60 Jahren andauernden Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade. Die US-Regierung verhindert, dass Öl und Treibstoff weder gekauft noch als Spende nach Kuba gelangen kann.

Salzburg: Solidarität mit Kuba!

Nach Solidaritätsbekundungen in Linz und Wien kam es vergangenen Samstag aufgrund der anhaltenden US-Aggressionen gegen die sozialistische Insel auch in Salzburg zu einer Kundgebung in Solidarität mit Kuba. Die Partei der Arbeit Österreichs (PdA) und ihre Jugendfront beteiligten sich an der Manifestation.

Salzburg. „Y en eso llegó Fidel“ („und da kam Fidel“) ertönte am Samstag die Stimme des kubanischen Sängers und Liedermachers Carlos Puebla am Platzl in der Linzergasse. Puebla schrieb das Lied nach dem Sieg der kubanischen Revolution, um Revolutionsführer Fidel Castro zu ehren. In Anbetracht der aktuellen Drohgebärden der USA gegenüber Kuba organisierte die Österreichisch-Kubanische Gesellschaft (ÖKG) eine Kundgebung unter dem Motto „Hände weg von Kuba“, um auf die Situation in Kuba aufmerksam zu machen. „Es fehlt an Medikamenten, Treibstoff und weiteren überlebenswichtigen Dingen. Die USA wollen die Insel erdrosseln“, so ein Teilnehmer der Kundgebung gegenüber der Zeitung der Arbeit. Mit der Executive Order 14380 vom 29. Jänner hat die Trump-Regierung Kuba vollständig von Öllieferungen abgeschnitten. Seitdem kommt es zu Stromausfällen und Engpässen auf der gesamten Insel.

Passantinnen und Passanten hatten die Möglichkeit, auf einem großen weißen Stofftuch zu unterschreiben und auf diese Weise Solidarität mit Kuba und seiner Bevölkerung zum Ausdruck zu bringen. Eine Rednerin der ÖKG verlas den Brief einer kubanischen Zivilistin, die sich mit eindringlichen Worten an die Welt richtet: „Ich klage an, dass in Kuba ältere Menschen vorzeitig sterben, weil die Blockade verhindert, dass Medikamente gegen Herzkrankheiten, Bluthochdruck und Diabetes das Land erreichen. Es ist kein Mangel an Ressourcen. Es ist ein absichtliches Verbot“.

Die Jugendfront der Partei der Arbeit Österreichs (PdA) übte in ihrem Redebeitrag schwerste Kritik am Schweigen der österreichischen Bundesregierungen zu den aktuellen Geschehnissen in Kuba. Dabei verwies sie auch auf einen Vorfall, der sich vor rund zwei Jahren in der Nähe von Salzburg ereignete. Im März 2024 blieb ein Militärtransport der US-Armee bei einer Autobahnunterführung in Salzburg Liefering stecken. Der mit Munition beladene LKW befand sich auf dem Weg zu einer NATO-Übung und geriet in der Unterführung in die O‑Bus Oberleitung. Beispiele wie dieses zeigen die engen Verstrickungen Österreichs mit der NATO auf, mit der Österreich über die sogenannte NATO- „Partnerschaft für den Frieden“ ohnehin zusammenarbeitet.

In der Rede betonte die Jugendfront außerdem die Errungenschaft der kubanischen Revolution, mit der die Jahrzehnte der kolonialen Demütigung Kubas durch Kapitalismus und Imperialismus beendet wurden. „Das sozialistische Kuba hat in den letzten Jahrzehnten allen Widrigkeiten zum Trotz gezeigt, dass der Aufbau einer anderen Gesellschaft möglich ist. Kuba zeigt uns, dass der Kapitalismus nicht das Ende der Geschichte ist! Zeigen wir Kuba, dass es nicht allein ist. Viva Cuba!“.

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Resolution ÖKG

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